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Der Lebenslauf als Mittelpunkt einer Bewerbung

DEUTSCHLAND. Ein Lebenslauf stellt im Rahmen einer Bewerbung so etwas wie die persönliche Visitenkarte des Bewerbers dar. Aus diesem Grund sollte dessen beruflicher Werdegang darin möglichst anschaulich dargestellt werden. Warum der Lebenslauf bei einer Bewerbung eine derartige Bedeutung besitzt und was dieser alles enthalten sollte, erfahren Sie in dem folgenden Beitrag.

Darum ist ein guter Lebenslauf so wichtig

Der eigene Lebenslauf ist deshalb so wichtig, da dieser von den meisten Personalern als Erstes beachtet wird. Daher sollte in dem Lebenslauf auf ein bis zwei Seiten die bisherige Berufserfahrung sowie absolvierte Weiterbildungen möglichst kompakt, lückenlos und fehlerfrei dargestellt werden. Denn andernfalls kann es passieren, dass die Bewerbung, für die man sich so viel Mühe gegeben hat, direkt aussortiert wird. Das kann Ihnen mit dieser Anleitung nicht passieren, denn darin erfahren Sie in 8 Schritten, wie Sie einen professionellen Lebenslauf erstellen.

Eyetracking-Studie – Der erste Eindruck zählt

Eyetracking Studien besagen, dass die meisten Personaler einen Lebenslauf nur für etwa 43 Sekunden anschauen. Somit sollte dieser so gestaltet sein, dass dieser direkt die Aufmerksamkeit des Personalverantwortlichen erweckt und diesen überzeugt. Denn so steigen die Chancen, dass man zumindest zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird.

Was gehört alles in einen Lebenslauf?

Hierzulande hat sich der tabellarische Lebenslauf gegen den ausführlichen Lebenslauf durchgesetzt. Daher bewerben sich die meisten Deutschen heute mithilfe eines tabellarischen Lebenslaufs, ganz gleich, ob für eine Ausbildung oder eine normale Arbeitsstelle. Ein optimaler Lebenslauf sollte immer die folgenden Informationen beinhalten.

Worauf Personaler besonders achten

  • Kenntnisse & Hobbys: Die meisten Personaler schauen in einem Lebenslauf zumeist darauf, welche Fähigkeiten und Kenntnisse ein Bewerber mitbringt. Darum sollte man darauf achten, in dem eigenen Lebenslauf auf erworbene Kenntnisse hinzuweisen, die zu der Stelle passen, auf die man sich bewirbt. Zudem achten viele Personalchefs in der heutigen Zeit auch auf die angegebenen Hobbys, wodurch diese Rückschlüsse auf vorhandene Soft-Skills erhalten können. Denn viele Unternehmen legen mittlerweile großen Wert darauf, dass die eigenen Mitarbeiter möglichst gut zu dem Unternehmen passen.
  • Foto: Das eigne Bewerbungsfoto sollte unbedingt professionell erstellt werden, wofür sich ein weißer, ruhiger Hintergrund am besten eignet. Hierbei sollte man immer darauf achten, seriöse Kleidung zu tragen und auf dem Foto zu lächeln, was am sympathischsten wirkt.  
  • Bewerbung per E-Mail: Mittlerweile versenden die meisten Bewerber die eigenen Bewerbungsunterlagen ausschließlich digital. Aus diesem Grund können Bewerbungen, außer es wäre separat gefordert, heutzutage immer per Mail versendet werden. Dabei kann man das Anschreiben sogar in dem Textfeld der E-Mail erstellen, was die Chancen erhöht, dass die Bewerbung nicht direkt im Papierkorb landet.

Zwei Arten des tabellarischen Lebenslaufs

Der tabellarische Lebenslauf hat sich hierzulande auch deshalb durchgesetzt, da sämtliche Informationen in diesem übersichtlich gegliedert werden können. Das erleichtert dem Personaler die Arbeit erheblich, da dieser keinen zusammenhängenden Text lesen muss. Man unterscheidet allerdings zwischen einem chronologischen und einem funktionalen Lebenslauf.

Der chronologische Lebenslauf

In einem chronologischen Lebenslauf werden die Ausbildungsstationen und Berufserfahrungen eines Bewerbers in zeitlich korrekter Reihenfolge dargestellt. Außer bei der Bewerbung auf eine Ausbildungsstelle ist es nicht nötig, mit der Schulzeit zu beginnen, da die meisten Arbeitgeber vor allem an den beruflichen Erfahrungen interessiert sind. Somit reicht die Angabe des voraussichtlichen Schul- oder Universitätsabschlusses komplett aus und man sollte sich ansonsten auf bisherige Tätigkeiten und Nebenjobs beschränken. Die Erstellung des Lebenslaufs sollte angefangen von der Schulzeit fortlaufend rückwärts erstellt werden, wobei man darauf achten sollte, zeitliche Lücken zu vermeiden.

Der funktionale Lebenslauf

Ein funktionaler Lebenslauf orientiert sich im Gegensatz zu dem chronologischen Lebenslauf auf den Erfahrungen und Qualifikationen eines Bewerbers. Diese können wahlweise unter einem Punkt zusammengefasst werden oder nach Branchen aufgegliedert werden. Der funktionale Lebenslauf wird vor allem von erfahrenen Bewerbern verwendet, um auf diese Weise auf Tätigkeiten hinzuweisen, bei denen diese Führungsverantwortung übernommen haben. Daher sollte man in der Regel eher auf einen chronologischen Lebenslauf zurückgreifen und den funktionalen Lebenslauf nur in besonderen Fällen verwenden.




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