Anzeige

Frauen-Kunstwerk für die Innenstadt: Rat wählt Venuskogge aus

UELZEN. Der Rat der Hansestadt Uelzen hat in seiner gestrigen Sitzung entschieden, im Ideenwettbewerb zu einer Frauenstatue für die Innenstadt den Entwurf „Venuskogge“ von Claus Kobernuß (Berufsbildungsbereich Arbeit & Produktion von Leben leben) auf Platz eins zu setzen, mit 5.000 Euro zu prämieren und ihn auch zu realisieren. Das Gremium folgt damit der Empfehlung des KTS-Betriebsausschusses als auch des Verwaltungsausschusses. Das Siegerprojekt soll in einer Stahl-Konstruktion mit Bronze-Metall-Lack beschichteten Elementen und einer Sitzfläche und Lehne aus Holz umgesetzt werden. Dafür ausgewählt ist eine Fläche in Nähe des Alten Rathauses am Eingang der Fußgängerzone. Für dieses Kunstwerk stellt der Rat rund 35.000 Euro zur Verfügung.

Der Entwurf der Venuskogge wurde vom Rat der Hansestadt zur Realisierung ausgewählt.

Der Künstler beschreibt sein Werk wie folgt: Er nutze das Venussymbol für alle Frauen, egal welcher Herkunft, welchen Standes, welchen Alters, welcher Hautfarbe oder welcher Identität. Die Venuskogge habe von der Stirnseite her die Form des Venussymbols. Dabei sei der Spiegel des Venussymbols das Segel der Venuskogge. Das Segel stünde gleichzeitig für das Leinentuch. Der Griff bzw. das Kreuz seien Kiel und Deck der Hansekogge. Die Venuskogge von der Seite betrachtet, habe ebenfalls Kiel und Deck einer Kogge. Für den praktischen Bezug sei das Deck eine Sitzgelegenheit mit Lehne, die von beiden Seiten genutzt werden kann. Das Segel überrage die Sitzgelegenheit – eben wie auf einer Kogge.

Auf Platz zwei hat der Rat der Hansestadt die „Spindelfrau“ der Künstlerin Simona Staehr aus Bad Bevensen gesetzt, gefolgt von der „Hansefrau“ der Österreicherin Flora Miranda Seierl. Die Vorauswahl hatte eine Jury aus Vertretern örtlicher Vereine und Verbände, der Verwaltung und aller im Rat vertretenen Fraktionen und Gruppen getroffen. Vorsitzende war die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Beate Söntgen, Leuphana Universität Lüneburg. Vor der Entscheidung folgte eine intensive Diskussion in den politischen Gremien. Insgesamt hatten Kunstschaffende 29 Entwürfe für eine Statue im Herzen von Uelzen eingereicht.

PR
Foto: Hansestadt Uelzen




Informationen zum Artikel:
Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ist dieser namentlich in dem Beitrag nicht explizit erwähnt, so kann dieser bei der Redaktion angefragt werden. Bildrechte werden, wenn bekannt, gesondert aufgeführt. Allgemeinbilder zur Untermalung stammen in der Regel von: Celler-Presse.de, Pixabay.com oder Pexels.com. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung dieser Seite kostenfrei ist. Daher blenden wir Werbung ein und auch Serviceartikel können externe Werbe-Verlinkungen enthalten. Sie erkennen Sie an der Kategorie "Service". Hier werden diese Artikel gesondert aufgeführt.



Anzeige


Anzeige