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Jugendliche gestalten nachhaltige Entwicklung unserer Zukunft

UELZEN. Die „Fridays for Future“-Bewegung belegt es eindrucksvoll: junge Menschen wollen nicht mehr nur zusehen, sie wollen ihre Zukunft selbst gestalten. Mit ihren Ideen und ihren Wertevorstellungen können Jugendliche wichtige Beiträge liefern, unsere Gesellschaft zu nachhaltigem Alltagsverhalten zu entwickeln. Eine Vorgehensweise, um dieses Potenzial zu nutzen, besteht darin, an Schulen Projektwochen zu Nachhaltigkeitsthemen durchzuführen.

Das gemeinnützige Institut für Vernetztes Denken (IfVD) Bredeneek veranstaltet derartige Projektwochen seit drei Jahren in Schleswig-Holstein und hat gemeinsam mit den LEADER-Regionen Hohe Heide, Vogelpark-Region, Heideregion Uelzen, Naturparkregion Lüneburger Heide sowie Aller-Leine-Tal das Vorhaben „Jugend gestaltet Zukunft in Niedersachsen“ erarbeitet und für seine Umsetzung die Leibniz Universität Hannover (LUH) beauftragt.

Die Wirkung des Projektes in die Gesellschaft soll sich dabei nicht nur auf die teilnehmenden Schulen beschränken, sondern auch die jeweilige Region einbeziehen. Dem Projektteam ist es zusätzlich wichtig, dass auch unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie nachhaltiges Alltagshandeln weiterentwickelt wird. Bei Bedarf wird das Projektwochenformat flexibel an die Bedürfnisse der Schulen durch teilweise oder vollständige Virtualisierung angepasst. Aus Projektwochen des IfVD Bredeneek in Schleswig-Holstein liegen hierzu schon erste positive Erfahrungen vor.

Wie bereits die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel integriert jetzt auch die LUH die Projektwochen in die Qualifizierung der Lehramtsstudierenden, so dass zukünftige Lehrkräfte befähigt werden, die Projektwochen selbst an Schulen durchzuführen. Laut Prof. Dr. Christiane Meyer vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften an der LUH verfügt damit das Konzept über einen zusätzlichen Hebel, mit Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft zu wirken.

Arbeitsthemen in den Projektwochen können Ressourcenverbrauch, Fahrradförderung, Ernährung, Lebensmittelverschwendung, Plastikverpackungen, Kleidung, Abfallvermeidung bzw. -trennung, CO2-Ausstoß oder Mobilitätskonzepte sein. Das Ziel jeder einzelnen Projektwoche besteht darin, unter professioneller Betreuung zu den ausgewählten Themen umsetzungsreife Maßnahmen zu erarbeiten, die an der Schule und in der Region eine Veränderung bewirken.

Insgesamt werden sich 750 Schülerinnen und Schüler an dem Projekt beteiligen und über ihre Ideen und Konzepte an der Entwicklung ihrer Schule und ihrer Region teilhaben. Die Projektwochen an den 15 beteiligten Schulen starten im ersten Quartal 2021. Mitte 2022 endet das Vorhaben.

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