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Online-Bürgerbeteiligung Innenstadtwettbewerb: Ergebnisse werden vorgestellt

UELZEN. Wasserspielplatz, Fahrradstation, Mehrgenerationenhäuser oder ein Veranstaltungspavillon – das sind nur einige der vielen Ideen für die Grünfläche am Herzogenplatz, das Kreishausgelände und den Hammersteinplatz mit der angrenzenden Ratswiese. Die Hansestadt hatte ihre Bürgerinnen und Bürger im Sommer zu einer Online-Beteiligung aufgerufen, Vorschläge und Meinungen für die Entwicklung dieser drei Innenstadtflächen mitzuteilen. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch im Zukunftsausschuss vorgestellt.

Die Grünfläche am Herzogenplatz in Uelzen fließt mit in den Ideenwettbewerb ein.

„Wir freuen uns, dass sich die Hansestädter so rege beteiligt haben. Da waren viele tolle und kreative Anregungen dabei“, sagt Bürgermeister Jürgen Markwardt. Der Herzogenplatz stand im Mittelpunkt des Interesses, dicht gefolgt vom Hammersteinplatz. Die unterschiedlichen Ideen wurden teils kontrovers diskutiert. Es gab sowohl Vorschläge für eine neue Bebauung, aber auch viele Stimmen dafür, die Grünflächen zu erhalten. Für den Standort Kreishausgelände wurden beispielsweise der Bau von energieeffizienten Mehrgenerationenhäusern oder der Umbau zu einem Veranstaltungszentrum vorgeschlagen. Insbesondere die Themen Aufenthaltsqualität, Grünstrukturen sowie Klimaschutz und Nachhaltigkeit spielen für die Bürger bei der Neugestaltung der Standorte eine große Rolle.

Die Ergebnisse werden nun in den politischen Gremien diskutiert. Sofern der Rat der Hansestadt grünes Licht für den Wettbewerb gibt, könnte dieser noch in diesem Herbst mit der Bewerbungsphase der Planungsbüros starten. In diesem Fall würde das Fachbüro DSK, das den Wettbewerb vorbereitet und durchführt, die Eignung der Bewerber prüfen. Ist diese erfolgreich, werden die Auslobungsunterlagen bereitgestellt. Sie legen den jeweiligen Rahmen für die Standorte fest und dienen als Vorgaben für die Entwürfe der Büros. Bis voraussichtlich Anfang 2022 haben die Planungsbüros dann Zeit, ihre Ideen und Vorschläge für die drei Flächen zu erarbeiten. Im Frühjahr 2022 prüft ein Preisgericht die eingereichten Entwürfe und wählt die Preisträger aus. Der Rat der Hansestadt beschließt abschließend und bestimmt, ob die Ideen der Preisträger in einen Bebauungsplan einfließen und tatsächlich realisiert werden sollen. Dann könnte ein Wettbewerb für Investoren folgen, die die ausgewählten Konzepte verpflichtend umsetzen.

Die Ergebnisse sowie weiterführende Informationen zum städtebaulichen Wettbewerb sind abrufbar unter: www.innenstadtwettbewerb-uelzen.de

PR
Foto: Hansestadt Uelzen




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