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„Es ist höchste Zeit …“ ‒ EKD-Ratsvorsitzender ruft zum Schutz von Kindern in der Pandemie auf

DEUTSCHLAND. Angesichts steigender Zahlen schwerer Verläufe von Corona-Infektionen bei Kindern in den USA, ruft der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Erwachsene dazu auf, sich zum Schutz von Kindern impfen zu lassen.

„Kinder können sich nicht impfen lassen. Wir können sie nur schützen, wenn wir Erwachsene, die die Chance dazu haben, es tun. Kinder und Jugendliche haben auf so vieles verzichtet, um Erwachsene und Alte zu schützen. Ein neuerlicher Lockdown würde sie jetzt noch schlimmer treffen“, so der EKD-Ratsvorsitzende. „Es ist höchste Zeit, dass wir jetzt alles tun, um etwas zurückzugeben und die Kinder zu schützen. Ob man sich impfen lässt, ist auch eine persönliche Entscheidung. Aber es ist nicht nur eine persönliche Entscheidung. Es hängt auch für andere viel davon ab ‒ besonders für die Jüngsten und Verletzlichen, die Kinder.“

Bedford-Strohm verwies auf einen dramatischen Appell des Verbands der Kinderkrankenhäuser in der „New York Times“, sich impfen zu lassen. Hintergrund ist die dort zunehmende Zahl der schweren Verläufe von Corona-Infektionen bei Kindern.

„Wer in das Gesicht eines Kindes schaut, spürt etwas von der Offenheit und Neugier der Kinder, aber eben auch etwas von ihrer Verletzlichkeit und Wehrlosigkeit“, so der EKD-Ratsvorsitzende, der sich derzeit zu Gesprächen in Brüssel aufhält. „Kinder sind eine Gabe des Herrn“ heiße es in dem biblischen Psalm 127. „Umso mehr treibt es mich um, wenn wir Erwachsenen unserer Verantwortung für sie nicht gerecht werden.“ Wer geimpft sei, stecke andere mit viel geringerer Wahrscheinlichkeit an, so Bedford-Strohm in einem heute auf Facebook veröffentlichten Video.

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