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755.000 Euro für Uelzens Innenstadt reserviert – Hansestadt in Sofortprogramm aufgenommen

UELZEN. Uelzen ist in das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ aufgenommen. Für die Hansestadt wird ein Budget von 755.000 Euro reserviert – dies hat jetzt das zuständige Niedersächsische Ministerium für Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung mitgeteilt. „Wir können nun eine Reihe von Maßnahmen umsetzen, um die Innenstadt zu stärken und Anreize für den Besuch zu schaffen. Das ist eine hervorragende Nachricht“, freut sich Bürgermeister Jürgen Markwardt. Zunächst sei vom Ministerium angekündigt worden, dass Uelzen bei Aufnahme mit einem Förderbetrag von 650.000 Euro rechnen könne – nun sind es noch 105.000 Euro mehr geworden.

Im nächsten Schritt kann Uelzen konkrete Maßnahmen beantragen. Vorgegeben vom Zuschussgeber ist, dass die Fördermittel für bauliche Investitionen und für konsumfördernde Ausgaben verwendet werden und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Hansestadt hatte in ihrem Antrag bereits verschiedene Aktivitäten vorgestellt. Darunter das Projekt, leerstehende Ladenlokale für Shops mit nachhaltigen Produkten oder als Co-Working-Spaces (ausgestattete Büro-Arbeitsplätze) für Start-ups und Jungunternehmen zu mieten und zu subventionieren. Auch klimafreundliche Angebote wie ein Bikesharing-System am Bahnhof und in der Innenstadt stehen im Fokus. Zudem soll beispielsweise das Busfahrangebot am Sonnabendnachmittag verbessert werden, um zum Verweilen in der Innenstadt auch nach Schließung des Vitalmarkts einzuladen. Die Förderung von Veranstaltungen sowie technische Maßnahmen auf dem Herzogenplatz, um Events leichter umzusetzen, sind weitere Ideen für die Belebung der Innenstadt. Erste Anträge für die Einzelmaßnahmen können bis Ende März 2022 bei der NBank als Bewilligungsstelle eingereicht werden.

Das Förderprogramm, von dem nun auch Uelzen profitiert, wurde aufgelegt, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzumildern. Insgesamt stehen 117 Millionen Euro aus EU-Hilfen zur Verfügung, die den Städten und Gemeinden nach der Einwohnerzahl jetzt gestaffelt zugewiesen werden.

PR
Fotos: O. Huchhausen, J. Quast




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