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Medienentwicklungsplan für die Uelzer Grundschulen

UELZEN. Der Schulausschuss der Hansestadt Uelzen beschäftigt sich am Donnerstag mit dem kommunalen Medienentwicklungsplan. Dieser wurde aufgestellt, um die Fördergelder aus dem DigitalPakt Schule abrufen zu können. Der DigitalPakt Schule ist ein Förderprogramm des Bundes, um die Schulen in Deutschland digital aufzurüsten.

Hubertus Hacke, der Bürgermeisterkandidat der Freien Demokraten, erklärt dazu: „Ich begrüße es sehr, dass der Medienentwicklungsplan für die Uelzer Grundschulen steht. Die Schulen müssen endlich fit gemacht werden für das 21. Jahrhundert.“ Aufgrund der Pandemie hält Hacke die beschriebenen Pläne jedoch nicht für ambitioniert genug. Schließlich würden erst nachrangig digitale Endgeräte angeschafft. In der Vorlage der Verwaltung wird ‚Ende 2024‘ als Zeitpunkt genannt, bis die Gelder abgerufen werden. „Wir sehen gerade mit Hinblick auf die Delta-Variante, dass die Pandemie noch nicht vorüber ist. Die vorhandenen Impfstoffe sind erst ab 12 Jahren zugelassen. Das heißt, viele Kinder werden im Winter keinen Impfschutz haben. Die Gefahr einer erneuten Schulschließung ist deutlich gegeben. Wir brauchen jetzt eine Digitaloffensive und nicht erst in drei Jahren.“, so Hacke.

Zusätzlich hält Hubertus Hacke das angestrebte Ausstattungsverhältnis für EDV-Arbeitsplätze für nicht ausreichend. Dieses soll laut Medienentwicklungsplan bei 1:4 liegen. Das heißt, dass je vier Schülerinnen und Schüler ein EDV-Arbeitsplatz zur Verfügung stehen soll. Hacke macht seine Kritik in einem Vergleich deutlich: „Stellen Sie sich vor, dass Sie einen neuen Büro-Job anfangen und am ersten Tag sagt Ihnen Ihr Chef, dass Sie sich ihren PC mit drei anderen Personen teilen müssen. Diese Vorstellung sollte fern der Realität sein und nicht Realität in unseren Schulen.“

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