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Sternschule Uelzen: Schadstoffe auf Ascheplatz

UELZEN. Im Vorfeld zur geplanten Umgestaltung einer Aschefläche auf dem Gelände der Sternschule Uelzen, wurde jetzt eine Schadstoffbelastung festgestellt. Aufgrund eines erhöhten Schwermetallwertes hat die Hansestadt heute vorsorglich den dortigen Ascheplatz und die angrenzende Laufbahn abgesperrt.

Der rund 1.000 Quadratmeter umfassende Ascheplatz – auch Grand- oder Tennenplatz genannt – der Sternschule wird seit Langem nicht mehr genutzt. Dort soll nun eine Blumenwiese entstehen. Weil der Boden des Platzes entsorgt wird, stand eine dafür notwendige Untersuchung an. Dabei wurde eine erhöhte Belastung der Hochofen-Schlacke, mit der der Platz und die Laufbahn vor Jahrzehnten hergestellt wurde, festgestellt.  Wird der Grenzwert des Bundesbodenschutzgesetzes auf Sportanlagen für bleihaltige Subtanzen von 1000 mg/kg zugrunde gelegt, so liegt dieser Wert um 800 mg/kg zu hoch.

Die hier rechts abgebildete Aschefläche auf dem nordwestlichen Gelände der Sternschule, die nicht mehr genutzt wird und teils bewachsen ist, sowie die Laufbahnen sind vorsorglich gesperrt.

„Neben dem geplanten Abbau und der Entsorgung der Aschefläche wird in den bevorstehenden Sommerferien nun auch die Asche-Laufbahn saniert“, erklärt Stadtsprecherin Ute Krüger. Ob von den Freiluft-Grandflächen eine Beeinträchtigung für die Gesundheit ausgeht, lässt die Hansestadt jetzt prüfen und hat das Gesundheitsamt eingeschaltet.

Über die Schule wurden die Eltern über die gesperrten Flächen sowie die weiteren Schritte informiert.

Die Hansestadt lässt aus Anlass des erhöhten Wertes an der Sternschule auch die weiteren vorhandenen, schulischen Grandflächen an der Hermann-Löns-Schule sowie den Grundschulen Holdenstedt, Oldenstadt und Westerweyhe auf Schadstoffe überprüfen.  „Dies erfolgt rein vorsorglich, um etwaige Belastungen auszuschließen“, so Krüger.

PR
Foto: Hansestadt Uelzen




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