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Hansestadt hat Wasserstand des Oldenstädter Sees im Blick

Jun 17, 2021

UELZEN. „Mit dem Oldenstädter See und seiner Natur haben wir ein kleines Paradies vor der Tür“, sagt Bürgermeister Jürgen Markwardt. Mit vielen kleineren und größeren Maßnahmen ist die Hansestadt Uelzen derzeit dabei, das Naherholungsgebiet im Ortsteil Oldenstadt in seiner Attraktivität zu steigern. Dem regelmäßigen Besucher dürfte neben den Neuerungen aber auch auffallen, dass der Wasserstand gefallen ist. Deutlich sichtbar machen das kleine Inseln im See.

Ursache für den aktuellen Wasserstand sind die geringen Regenmengen in den letzten Jahren. „Eine solch extrem lange Trockenheit mit drei aufeinanderfolgenden Jahren hat es bisher nicht gegeben“, erklärt Christine Tietz, Abteilungsleiterin Grünflächen und Umwelt der Hansestadt Uelzen. Der Oldenstädter See (O-See) ist ein grundwassergespeister See. Entstanden ist er in den 70er-Jahren durch Sandabbau für den Bau des Elbe-Seiten-Kanals. Die heutige Größe der Wasserfläche hat sich nach erneuter Sandentnahme in den 90er-Jahre für den Bau der Ortsumgehung gebildet. Der See weist unterschiedliche Tiefen auf. Die ursprünglich tiefste Stelle belief sich auf rund sechs Meter und die Tiefe im Durchschnitt liegt zwischen drei und vier Metern. Im südlichen und östlichen Bereich gibt es flachere Stellen, die man nun besonders an der Inselbildung erkennt.

Die Pegelstände des O-Sees sollen in den nächsten Jahren verstärkt beobachtet werden. Messstellen, die zur Zeit des Bodenabbaus eingerichtet wurden, bieten die Möglichkeit, Grundwasserschwankungen konkret zu erfassen. Das Ablesen erfolgt im Frühjahr und im Herbst – das sind in der Regel die Zeiten der höchsten und niedrigsten Wasserstände. Vorsorglich steht die Hansestadt zu diesem Thema im engen Kontakt mit dem Umweltamt des Landkreises als Untere Naturschutzbehörde und Untere Wasserbehörde. „Die Hansestadt Uelzen will das Naherholungsgebiet Oldenstädter See auch in der Zukunft erhalten“, so Markwardt. Daher werde bereits jetzt gemeinsam vorsorglich ausgelotet, was getan werden kann, damit den Uelzenern der Badegenuss erhalten bleibt. Wäre, wenn nötig, beispielsweise eine Wassereinleitung von Regenwasser wirksam oder müsste im äußersten Fall für Teilabschnitte eine planungs- und kostenaufwändige Vertiefung durch Ausbaggern erfolgen? Zu welchem Zeitpunkt sind weitere Studien erforderlich? Diesen und ähnlichen Fragen geht die Stadtverwaltung bereits nach, um möglicherweise rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können. Das Klimaschutzmanagement wird dabei eng eingebunden.

„Im Vordergrund steht zurzeit aber die Aufwertung des Naherholungsgebietes“, erklärt der Bürgermeister. Wege wurden bereits erneuert oder saniert, Sitz- und Liegemobiliar und neue Abfallbehälter aufgestellt. In Kürze wird die Sanierung des Kiosk abgeschlossen. Noch in diesem Jahr soll ein Matschspielplatz gebaut und ein neuer Grillplatz mit Hütte errichtet werden. Für den Wohnmobilstellplatz und den letzten zu sanierenden Wegeabschnitt vom Kiosk zum Rauchhaus liegt seit dieser Woche die Baugenehmigung vor. Über die Sommermonate können jetzt die Ausführungsplanung und die Ausschreibung starten. Eine Dirt-Bike-Bahn entsteht in Nähe des O-Sees am dort gelegenen Sportzentrum.

PR
Foto: Hansestadt Uelzen




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