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Mobilität für alle mit weniger Verkehr: Sebastian Heilmann ist neuer Fachdienstleister

Landkreis LÜNEBURG. Das Fahrrad begleitet ihn fast überall hin: Sebastian Heilmann nutzt seinen Drahtesel für Fahrten zur Arbeit, für den Einkauf oder, um an der Ilmenau entlang zu düsen. Kein passionierter Urlaubsradler oder Sportler sei er. „Ich bin einfach ein unglaublicher Fan des Fahrrads im Alltagsverkehr, da entfaltet es in Lüneburg und den Umlandgemeinden sein größtes Potenzial“, so der gebürtige Franke, der aber in der Nähe von Bremen aufwuchs. 2004 zog er nach Lüneburg, zunächst für ein Studium der Umweltwissenschaften, später um die Aufgabe als Mobilitätsbeauftragter bei der Hansestadt zu übernehmen. Jetzt hat Sebastian Heilmann das nächste Kapitel aufgeschlagen: Er ist der neue Fachdienstleister Mobilität beim Landkreis Lüneburg.

Sebastian Heilmann freut sich auf seinen ersten Mobilitätsausschuss als Fachdienstleiter.

„Es heißt so schön: Mobilität für alle mit weniger Verkehr“, erklärt Sebastian Heilmann seine Visionen für die Zukunft. „Die Frage ist: Wie können sich alle Menschen in einem bestimmten Umfeld bewegen, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen? Da müssen wir gemeinsam mit allen Beteiligten im Landkreis ansetzen.“ Alternativen für tägliche Autofahrten kennt er bereits bestens aus seinem privaten Umfeld. Für die meisten Strecken steigt er auf sein Rad, bei Ausflügen mit der Familie nutzt er auch gerne den Öffentlichen Personennahverkehr. „Mit meiner Tochter und ihren Freundinnen war ich früher oft im Eisstadion in Adendorf“, erzählt der Familienvater. „Mit dem Bus hin, mit dem Bus zurück – ganz unkompliziert.“

ÖPNV und Radverkehr: Diese beiden Pfeiler möchte Sebastian Heilmann gemeinsam mit seinem Fachdienst und dem Mobilitätsausschuss für die Region weiter stärken. Dazu gehörte eine verbesserte Infrastruktur im Landkreis Lüneburg und eine vernetzte Mobilität auch über die Kreisgrenzen hinweg. „Ich freue mich, dass ich diesen Prozess künftig begleiten darf“, sagt er. „Nur mit dem Fokus auf diesen Themen kann eine Mobilitätswende vor Ort klappen.“ Bei der Hansestadt Lüneburg hat Sebastian Heilmann dafür schon den Grundstein gelegt. Als Mobilitätsbeauftragter und Manager des Projekts „Zukunftsstadt 2030+“ lag seine Aufgabe unter anderem darin, die verschiedenen Akteure an einen Tisch zu bekommen und sie zu gemeinsamen Schritten zu bewegen. Diese Arbeit will er künftig in das gesamte Kreisgebiet weitertragen. „Es wird spannend zu sehen sein, welche Projekte wir als Landkreis in der nächsten Zeit anstoßen. Dazu zählt auf jeden Fall, das Angebot der Anrufsammelmobile weiterzuentwickeln und unsere Rufbusflotte flächendeckend im gesamten Kreisgebiet zu erweitern“, verdeutlicht er. „Zum letzten Punkt wollen wir jetzt zusätzliche bereits vorliegenden Konzepte umsetzen. Die Menschen in der Region sollen spüren: Hier bewegt sich etwas.“ Wichtig ist Sebastian Heilmann ebenfalls das Thema Schülerverkehr, aktuell besonders im Hinblick auf die Corona-Pandemie. Für den Landkreis Lüneburg gilt dabei weiterhin die Frage: Wie können die Menschen in der Region trotz der aktuellen Lage sicher mit dem Bus fahren? Für dieses Ziel möchte der neue Fachdienstleiter mit seinen Mitarbeitenden und der Politik eng und konstruktiv zusammenarbeiten.

Einen kleinen Wunsch hat Sebastian Heilmann aber auch unabhängig von seinen neuen Aufgaben beim Landkreis Lüneburg. Irgendwann will er sich ein elektrisch unterstütztes Lastenrad anschaffen. „Dann geht der Wocheneinkauf noch schneller von der Hand und ganz ehrlich: Die Dinger sind einfach unglaublich cool.“

Seinen ersten Mobilitätsausschuss als neuer Fachdienstleiter führt Sebastian Heilmann am kommenden Montag (10. Mai 2021) um 15 Uhr. Informationen zu den Ausschusssitzungen gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/kreistag.

PR
Foto: Landkreis Lüneburg





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