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Damit der Einstieg gelingen kann: Trading lernen richtig gemacht!

Mrz 16, 2021 , , ,

UELZEN. Durch das Internet kann heute jeder Aktionär werden. Welche Voraussetzungen sollten Trader mitbringen und wie bringt man sich das nötige Rüstzeug bei?

Wie wird man Trader? Einfach Trading lernen

Die Digitalisierung hat den Einstieg für den Handel an der Börse erleichtert und die Covid-19-Pandemie den Trend zum Trading weiter beschleunigt. Heute braucht es für die Spekulationen nur noch einen eigenen Rechner. Sogar das Smartphone reicht aus, um von unterwegs aus zahlreiche Werte zu verschieben. Aus dem Börsianer von einst ist der Trader geworden. Dieser charakterisiert sich nicht mehr durch eine intensive Bindung an Unternehmen, an deren Erfolg er glaubt und von dessen Kapital er langfristig profitieren möchte. Stattdessen geht es ihm um blitzartige eher intuitiv vollzogene An- und Verkäufe, um von temporären Kursschwankungen zu profitieren.

Was ist Trading überhaupt?

Trading ist mehr als eine Eins-zu-Eins-Übersetzung zu Handel. Im Bestreben, diverse Kursschwankungen kurzfristig auszunutzen, kann alles gehandelt werden, was auf der Börse notiert ist wie Aktien, Indizes, Rohstoffe, Staatsanleihen, Kryptowährungen, Devisen und Differenzkontrakte, die sogenannten CFDs. Dadurch, dass die Zeiträume, in denen die Transaktionen stattfinden, sehr kurz sind, wickeln Trader eine Vielzahl von Geschäften täglich ab. Es ist eher die Summe an Abwicklungen, die finanziell ins Gewicht fällt und weniger das einzelne Geschäft. Mit dem Hebel verfügen Trader allerdings über eine Möglichkeit, die Wertschöpfung um ein Vielfaches zu steigern. Der Hebel ist es und mit ihm die damit verbundene Nachschusspflicht, die als höchster Risikofaktor des Traders gilt.

Theoretisch kann jeder Trader werden

Viele große Städte waren und sind bekannt für ihre Börse. Von manchen dieser Finanzzentren wie Tokio, London, Frankfurt am Main, New York City und Amsterdam wird täglich berichtet. Viele Anleger pilgerten regelmäßig zu diesen Börsen, um in den Genuss ihrer technischen Einrichtungen zu kommen. Zwar waren auch ohne eine eigene Präsenz Geschäfte an der Börse im analogen Zeitalter möglich. Allein die Abwicklung über Telefon, Fax, Brief oder die Bank nahm aber Tage in Anspruch.

Die flächendeckende Versorgung mit dem Internet schafft heute hingegen die Voraussetzung dafür, dass jeder Trader werden kann. Bereits mit der Internetverbindung lässt sich der Zugang zu den Geschäftswelten herstellen und ein Knopfdruck reicht aus, um eine Transaktion abzuschließen. Weitere Erleichterungen für den Trader sind eine Vielzahl an Tools, mit denen sich die Abläufe automatisieren lassen. Hierbei gibt es gute Trading Software für Einsteiger wie für Profis. Solche Werkzeuge, von denen viele Trader über ein ganzes Arsenal verfügen, zeigen Trends an, veranschaulichen die Marktentwicklung, beobachten die Trades der Branchenprimi, zeigen günstige Zeitpunkte für den Ausstieg an und helfen bei der Analyse.

Risikobereitschaft gehört zu den Grundvoraussetzungen

Zwar werden Trader nach persönlicher Risikobereitschaft unterschieden. Geläufig ist zum Beispiel die Einteilung der Trader in aggressive, moderate und konservative Typen. Dennoch gehört eine gewisse Risikobereitschaft zu den Grundvoraussetzungen, die ein Trader mitbringen muss, um sich für das schnelle Geschäft zu erwärmen. Das Trading hat das ohnehin an der Börse immer mitschwingende Risiko weiter verschärft. Viele Transaktionen werden heute nur noch anhand grober Parameter vollzogen, ohne dass es zu einem vertiefenden Einblick in die Entwicklungsperspektiven von Unternehmen kommt.

Trading lernen – das Börseneinmaleins

Jedes Gebiet hat seine Fachsprache. Das ist beim Trading nicht anders. Jeder, der Trading lernen möchte, sollte sich deswegen mit dem Grundvokabular beim Trading vertraut machen, damit ihm gängige Begriffe in der Szene wie Pips, Spreads, Stop-Losses, Take-Profits, der Average True Range (ATR) und Backwardation etwas sagen. Kenntnisse der Makro- und Mikroökonomie und ihre vielfältigen Verflechtungen zueinander gehören zum Anforderungsprofil.

Außerdem sollten sich Trader mit den Strategien beim Trading vertraut machen. Für den Einstieg empfehlen sich Trading-Lernseiten im Internet, Tutorials, die Fachliteratur zur Vertiefung und die Teilnahme an Seminaren oder Webinaren. Ein Demokonto ermöglicht jedem Trader, den Einstieg in den „Ernst des Lebens“ selbst zu bestimmen, das heißt, wann er sich reif fühlt für den Handel um Echtgeld.

Kann man wirklich vom Trading leben?

Trading ist ein Nullsummenspiel und Einsteiger sollten wissen, dass sie es mit Konkurrenten zu tun bekommen, die schon seit Jahren als gewiefte Strategen an der Börse operieren. Am Anfang Lehrgeld zu zahlen, das ist für die meisten Trader der Normalfall. Dennoch bietet das Trading jedem Trader Perspektiven, denn beim Trading ist der Weg das Ziel und je mehr man lernt, desto erfolgreicher wird man an der Börse. Dennoch können nur wenige Trader so viel verdienen, dass sie davon ihren Lebensunterhalt bestreiten können. 








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