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Landhäuser bauen: Vor- und Nachteile im Überblick

DEUTSCHLAND. In den eigenen vier Wänden leben: Dieses Szenario ist der Traum vieler Menschen. Früher waren Landhäuser als Domizile von zumeist wohlhabenden Familien bekannt, welche die Residenzen als Rückzugsorte nutzten. Im Gegensatz zum Stadthaus waren die Landsitze zumeist von einem großzügigen Grundstück umrandet. Heute ist das Landhaus als Vorläufer des heutigen Einfamilienhauses bekannt.

Unterschiedliche regionaltypische Baustile

Landhäuser zeichnen sich durch unterschiedliche Bauweisen aus. Hierzulande gibt es eine Jahrhunderte andauernde Baukultur, die aufgrund regionaler Differenzen architektonisch deutlich variiert. Ein Beispiel sind reetgedeckte Häuser an der Nord- und Ostsee. Während in norddeutschen Gebieten viele Häuser mit roten Klinkern erbaut werden, dominieren in Häusern von Mittelgebirgsregionen architektonische Elemente wie Bruch- und Sandstein, Fachwerk oder Schiefer. In Süddeutschland zählten Materialien wie Holz für lange Zeit als wichtigster Baustoff.

Landhäuser als Fertighaus

Die Einführung von immer schärferen Bauvorschriften führte dazu, dass Fertighausanbieter die Objekte ebenfalls in ihr Repertoire aufnahmen. Damit bedienen die Dienstleister den Wunsch nach einer regionaltypischen und individuellen Architektur. Von Fachwerkhäusern über Objekte im alpenländischen Stil bis hin zum Friesenhaus – der Auswahl sind nur wenige Grenzen gesetzt. Ein besonderes Merkmal für die Erbauung von Landhäusern ist der hohe Individualisierungsgrad. Diese Vielfalt reicht von unterschiedlichen Baustoffen über die Fassadengestaltung bis hin zur Dach- und Giebelform.

Vorteile von Landhäusern

Auch als Fertighaus präsentieren sich Landhäuser stets als wertige Einzellösung, die sich dank hoher Individualität häufig durch gewählte Formen und Materialien vom klassischen Einfamilienhaus unterscheidet. Im Regelfall geht die Entscheidung für ein Landhaus zugleich mit einer Wahl gesünderer und nachhaltigerer Baustoffe einher. Zumeist sind Landhäuser zwar teurer als klassische Einfamilienhäuser. Allerdings sind diese Kosten zumeist auf die Materialien, Größe sowie hochwertige Ausführung der Objekte zurückzuführen. Dementsprechend wirken sich die Investitionen auf Dauer generell wertsteigernd auf das Haus aus.

Nachteile von Landhäusern Bauherren müssen mit höheren Baukosten rechnen, da individuelle Baustile stets vom Standard abweichen und deshalb höhere Produktionskosten verursachen. Da Landhäuser im klassischen Stil generell an ein größeres Grundstück gebunden sind, erhöhen sich die Grundstückskosten dementsprechend. Wer die Immobilien mit speziellen Materialien wie Holz oder Reet errichten möchte, muss unter Umständen auch mit erhöhten Versicherungskosten rechnen. Der Aufwand für Pflege und Instandhaltung ist im Vergleich zu anderen Häusern ebenfalls höher.




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