Trampelpfad an der Aue

Trampelpfad an der Aue

13. Januar 2021 Aus Von Uelzener Presse

WIEREN. Gerade jetzt in der Coronazeit sind ortsnahe Wander- und Spazierwege gesucht, die möglichst abseits von Straßen entlang führen und den gewünschten Abstand ermöglichen. Die Bürgeraktion Wieren2030 um Sprecher Jochen Steinhagen treibt schon seit vielen Jahren die Idee um, entlang der Aue solche Möglichkeit zu schaffen. Da bot sich an den im Rahmen der Dorferneuerung 1980 erstellten Fuß- und Radweg; der auch Teil des Ilmenauradweges ist, zu verlängern. Jetzt ist zunächst einfach ein Trampelpfad entstanden, weitgehend auf dem ungenutzten Damm für die Abwasserleitung, und der ist sogar schob als Weg kartiertt. Ehrenamtliche Helfer haben im Sommer gemäht und den Pfad von Gestrüpp frei geschnitten. Er ist auch jetzt im Winter problemlos zu nutzen.

Ortsfremde sind überrascht, wenn sie auf den fast 18.000m Spazier- und Wanderpfad an den romantischsten und schönsten Plätzen des Dorfes vorbeikommen. Startet man am Parkplatz an Dorfstraße wird zunächst die „Ponderosa“ umrundet. Hier sieht man ein mit viel Liebe gestaltetes Fachwerkhaus mit Nebengebäuden Gärten und Teichen. Das „alte Spritzenhaus“ mit dem Grillunterstand liegt genau gegenüber an der Aue. Bevor man zur „Alten Feldsteinkirche“ aus dem 12. Jahrhundert und dem Ehrenmal kommt, öffnet sich der Blick auf die neue 1910 geweihte St. Jakobuskirche. An der historischen alten Wassermühle endet der befestigte und ausgeschilderte Rad- und Wanderweg. Wenn auch nicht befestigt, so hat jedoch der rechts abgehende Weg und der dann folgende Trampelpfad einiges zu bieten. Pferde grasen auf den Koppeln und Schafe sind am Ufer der Aue zu sehen. Nur etwas enger wird es unter einer Brücke. Die Kreisstraße nach Nettelkamp überquert hier die Aue. Schnell wird es neben dem Weg nun quicklebendig, wenn nicht gerade wie jetzt Corona vieles unmöglich macht. Kindergarten und Krippe grenzen direkt an den nun wieder befahrbaren Weg, ebenso der leider vor dem Aus“ stehende Jugendzeltlagerplatz. Sportplatz und Übungsplatz der Feuerwehr schließen sich an. Noch wenige Schritte und schon schreitet man über eine Holzbrücke. Warum man vom „Jungfernstieg“ spricht, das bleibt das Geheimnis dieser Wierener Bürger. Auf alle Fälle hat der Spaziergänger das Ziel mit Turnhalle, Grundschule und Sommerbad an der Ernst-Rust-Straße erreicht.

ds





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