Freitag, 11. September 2026

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Wrestedter Rathausschlüssel in Narrenhand

WIEREN. 11.11., 11.11 Uhr das ist bereits seit 2004 der Termin an dem die Prinzengarde im TuS Wieren im Rathaus in Wrestedt mit dem Prinzenpaar auftaucht und die Herausgabe des Wrestedter Rathausschlüssels „verlangt“. In diesem Jahr musste das dreifache „Wieren Helau“ mit den 5 Bürgermeistern der Samtgemeinde ausfallen. Nicht nur für das Kinderprinzenpaar Leni Drews („Inlinerprinzessin“) und Felix Adam („kickender Prinz“) aus Soltendieck schade, sondern auch den Wierener Prinzenpaaren fehlten die launigen Worte des verstorbenen Zeremonienmeisters Maik Rodäbel schmerzlich.

Immerhin, der Rathausschlüssel ist jetzt weder in der Residenz des Prinzenpaares Heike „die schallend Lachende“ und Frank „der auf den Tasten tanzt“ (Böker)angekommen. Rosenmontag hatten sie ihn nach langem Ringen mit der stellvertretenden Verwaltungschef abgeben müssen. Wie sehr das Prinzenpaar den 11.11. vermisste zeigte sich als jedes Prinzenpaar schon zum Frühstück einen karnevalistischen Gruß samt AZ im Briefkasten hatte.

Beim ersten Wierener Prinzenpaar mit Rathausschlüssel, Christiane „die Haarsträubende“ und Norbert „der Weitbereiste“ (Brandes) gab es schöne Erinnerungen. Mit dem Prinzentrio (Teufelsgeige, Waschbrett und Klampfe) wurde im Ratssaal sogar getanzt. Unvergessen: Das „BKA“ war anwesend. Dahinter verbarg sich die damalige Verwaltungsspitze Gemeindedirektor Harald Benecke, sein Vertreter Alexander Kahlert und Bauamtsleiter Siegfried Arnheim mit einer der letzten Amtshandlungen der Samtgemeinde Wrestedt. Noch etwas blieb in Erinnerung. Auf der Prunksitzung hatte Bernd Hintzpeter in seiner Büttenrede vor schon georakelt: „Das BKA sitzt im Wrestedter Rathaus und plant von dort den Tunnel unter die Eisenbahn.“ Mit hintergründigem Schmunzeln kommentierte das die aktuelle Projektgruppe Amerikalinie Ost: „Toll, vor 26 Jahren war der Tunnel, der heute als Troglösung bezeichnet wird, zumindest schon bei Narren im Gespräch“.

Pinzenpräsident „Mitch“Martin kündigte schon mal an, dass auch die 3-tägige Maskerade im Februar ausfallen wird. Vizepräsident Klaus Horstmann: „Vielleicht ist ja ein Umzug mit einigen geschmückten Wagen durch die Straßen möglich.“

ds

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