„Die BfB-Fraktion im Rat der Stadt Bad Bevensen begrüßt das sorfältige Vorgehen der Deutschen Bundesbahn bei der Ermittlung zukünftiger Trassen für das „Alpha E+ Bremen“ Projekt

BAD BEVENSEN. Aktuell laufen die Sensitivitätsbetrachtung die die Bahn durchführt, um mögliche zukünftige Trassen für das Projekt Optimiertes Alpha E+ Bremen zu ermitteln. Mit dieser Ermittlung sollen planungsrechtliche Trassenverläufe untersucht werden. In diesem Jahr wurden im Streckenabschnitt Hamburg –Hannover z.B. Ausstattungsstandards für Bauwerke, Telekommunikation und Signaltechnik ermittelt, um erste qualifizierte Kostenschätzungen nennen zu können. Ende 2022 sind dann möglicherweise Auswahlkriterien für Vorzugsvarianten des Streckenverlaufs soweit zum Abschluss gebracht, dass im Sinne des Planungsrechtes konkrete Aussagen zum geplanten Gleisverlauf und Ausbauzustand möglich sein könnten.

„Es nimmt schon wunder, dass der Projektbeirat zu diesem Zeitpunkt einen quasi Abgesang auf das Projekt Alpha E+ Bremen anstimmt.

Gegen den dreigleisigen Ausbau der Bestandsstrecke, wie ursprünglich geplant als Alpha E, sprachen schon zu Beginn die Erhebungsdaten für die zukünftige Verkehrsdichte von Personen und Güterverkehr.

Die Hafenhinterlandanbindung die Alpha E bringen sollte, wurde von Fachleuten von Anfang an in Zweifel gezogen.

Lediglich der Projektbeirat, dessen Teilnehmer überwiegend aus nicht durch den Ausbau der Bestandsstrecke betroffen Gemeinden kommen, waren und sind überzeugte Befürworter des Bestandsstreckenausbaus gewesen.

Die Bahn hatte im Rahmen der Planungen zugesagt, eine „Gläsernen Werkstatt“ einzurichten, in der alle Planungsschritte und Ergebnisse transparent darzustellen sind. Die Ergebnisse wurden bei diversen Treffen sehr umfangreich präsentiert. Die „Gläserne Werkstatt“ hat auch die Untersuchung der Wirtschaftlichkeit und der Zukunftsfähigkeit der Maßnahme zum Gegenstand.

Ein Zwischenergebnis der „Gläsernen Werkstatt“ war u.a. der Hinweis von Herrn Hudraff ( DB ), dass es am Ende der Untersuchung auf eine Neubaustrecke hinauslaufen könnte.

Allein diese Aussage scheint die Teilnehmer des Projektbeirates aus der Ruhe zu schrecken und im Floriansprinzip zu bestärken. Die Argumente des lokalen Bundestagsabgeordneten Henning Otte (CDU) sind für uns völlig unverständlich und der Region nicht zuträglich.

Wir, die BfB-Fraktion im Rat der Stadt Bad Bevensen setzt die Erwartung in die „Gläserne Werkstatt“, die die Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit in die Bewertung einbezieht.

Wir sehen den Streckenneubau entlang der A7 als zukunftsfähige und dem zunehmenden Bahnverkehr gerechte Planung an.“

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