Mehr Flüchtlinge aus Moria aufnehmen: Mädge wünscht sich größeres Zeichen der Humanität

LÜNEBURG. „Das ist zu wenig“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge angesichts des Ankündigung der Bundesregierung, 1500 Flüchtlinge aus Moria aufzunehmen. „Wir sehen dort tausendfaches Elene, es ist Zeit zu handeln und ein Zeichen der Humanität zu setzen“, so Mädge, der bereits in den vergangenen Tagen die Bereitschaft Lüneburgs mehrfach erklärt hatte, über Bund und Land aus Moria zugewiesene Flüchtlinge aufzunehmen. „Ich sehe es genauso wie Minister Pistorius, Deutschland hat die Kapazitäten und Möglichkeiten viel mehr Menschen in der größten Not zu helfen, die Kommunen stehen bereit mitzutun.“ Was allerdings wichtig sei, auch das habe er wiederholt erklärt, dass die Aufnahme nicht direkt in die Städte erfolgen kann. Sowohl aus rechtlichen Gründen als auch aus Gründen des Infektionsschutzes, Stichwort Corona, müsse die Aufnahme über das Land erfolgen.

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