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Erfolgreiche Proteste gegen Erdgas- und Erdölsuche in Niedersachsen – Explorationsfirma gibt auf

Landkreis LÜCHOW-DANNENBERG. Am Mittwoch (15. Juli) gab das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) bekannt, dass die Geo Exploration Technologies GmbH (GET) ihre Erlaubnisse zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen in den Feldern „Prezelle“ (Lk. Lüchow-Dannenberg) und „Weste“ (Lk. Uelzen) vorzeitig an das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) zurück gegeben hat. Die GET begründet ihre Aufgabe u. a. mit wirtschaftlichen Gesichtspunkten und einer sinkenden gesellschaftlichen Akzeptanz für die Erdgas- und Erdölförderung.

Neue Erdgas- und Erdölbohrungen im Landkreis Lüchow-Dannenberg verhindert

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) wertet das als großen Erfolg ihrer intensiven Aufklärungsarbeit. Seit Bekanntgabe der Aufsuchungserlaubnis Prezelle im Lk. Lüchow-Dannenberg hat die AG Erdgas-Erdöl-Fracking der Bürgerinitiative Umweltschutz diverse Veranstaltungen durchgeführt, um Bürger*innen und Gemeinden über die Gefahren von Erdgas- und Erdölprojekten zu informieren. Fast alle Gemeinden im Erlaubnisfeld Prezelle hatten konkrete Ratsbeschlüsse verabschiedet, um neue Bohrungen zu verhindern. 150 Grundeigentümer erklärten schriftlich, dass sie ihre Grundstücke nicht zur Verfügung stellen würden, resümiert Dieter Metk von der AG Erdgas-Erdöl-Fracking.

„Im Sommer 2019 hatte die Geo Exploration Technologies (GET) noch versucht, eine Grundbesitzerin aus unserem Dorf unter Androhung einer Zwangsenteignung zu überzeugen, ihr Grundstück für eine Probebohrung herzugeben. Ohne Erfolg,“ sagt Kirsten Longmuss aus Schletau. Die GET wollte nahe Schletau eine Probebohrung niederbringen.

„Das ist ein guter Tag für den Klimaschutz. Der Ausstieg aus der schädlichen Erdgas- und Erdölförderung muss weiter vorangetrieben werden. Wir setzen ausschließlich auf erneuerbare Energien“, fasst Uta Berlet von der AG Erdgas-Erdöl-Fracking zusammen.

PR
Foto: Bernd Ebeling




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