FC St. Pauli Rabauken Faußballcamp in Wieren

WIEREN. Damit hatte beim TuS Wieren kaum jemand gerechnet: Das viertägige Trainingscamp der FC-St. Pauli-Rabauken-Fußballschule fand auf dem Sportplatz in Wieren trotz Corona statt. Sport ist auf den Plätzen ist unter strikter Einhaltung der Hygieneregeln wieder möglich. St. Pauli-Rabauken trotzen im erlaubten Umfang den Corona Problemen. St. Pauli-Trainer Julian blickte da auch schon etwas traurig als er verkündete: „ Zuschauer, auch Eltern, sind nicht erlaubt, Zweikampfverhalten wird nicht trainiert und auch die sonst üblichen Spiele der Teams gegeneinander entfallen.“

Immer wieder die erklang die Aufforderung: „Abstand halten, den eigenen Ball nutzen, Hütchen und Tore nicht berühren.“ Für die jungen Kicker nicht ganz einfach. Trotzdem hatten die beiden Trainer vom Kiezverein aus Hamburg viele Interessante Stationen vorbereitet. Individuelle Erfolgserlebnisse gepaart mit Koordination, Ballannahme und -mitnahme, Passspiel, Schusstechnik und Torabschluss gehören zur Philosophie der Fußballschule. Begeisterung wie beim Spiel kam so durchaus auf, wenn beim Elfmeterschießen der Trainer, allerdings auf dem Rasen kniend, mit kräftigem Schuss überwunden wurde oder die Medizinbälle getroffen wurden und über den Rasen rollten.

Schönstes Kompliment einer Teilnehmers schon nach dem ersten Tag an Trainer Julian: „Mir hat alles sehr viel Spaß gemacht.“

Nicht ganz zufrieden waren die verantwortlichen vom Vorstand des TuS Wieren um Mathias Ramünke. Nach den vielen Unsicherheiten und der dadurch bedingten geringen Werbung für das Fußballcamp waren leider nur 12 Jungen und ein Mädchen beim Camp dabei.

Das Camp mit dem FC St. Pauli findet in Wieren immerhin schon seit 8 Jahren statt. Die präsentierten sich aber zufrieden mit den braunen St. Pauli-Trikots. Lieblingsrückenzahl und der eigene Name wurden den Eltern stolz präsentiert, als diese zum Abholen auf dem Sportplatz in Wieren erschienen.

ds

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