Heimische Vögel brauchen Ruhe: Heckenschnitt erst wieder ab Oktober

Landkreis LÜNEBURG. In Hecken fühlen sich viele Vögel wohl: Amseln, Spatzen oder Mönchsgrasmücken nutzen das Grün, um darin zwischen März und Oktober zu nisten und ihre Jungen großzuziehen. Damit gewährleistet wird, dass die Tiere genug Ruhe und Schutz bekommen, dürfen Hecken in diesem Zeitraum nur leicht zurechtgeschnitten werden.

Grundsätzlich verbietet das Bundesnaturschutzgesetz, Hecken in der Zeit vom 1. März bis zum

  1. September stark zurückzuschneiden oder gänzlich zu entfernen. Ein paar Zweige oder Triebe zu stutzen ist aber kein Problem. Wichtig ist, dass die Vögel während der Brutzeit nicht gestört werden. In den vergangenen Jahren sind viele natürliche Brutstätten verloren gegangen. Umso entscheidender ist es, dass die Tiere in privaten Gärten immer noch nisten können. Empfohlen wird daher, die Hecken erst gegen Ende des Jahres zurecht zu schneiden. Das bedeutet nicht nur für die Vögel einen Vorteil. Auch die Pflanzenwelt profitiert davon: Im Herbst verlagern sich die Kraftreserven von den Blättern in die Wurzeln. Im nächsten Frühjahr können die Pflanzen dann wieder gestärkt austreiben.

Weitere Informationen zum Thema Umwelt gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/umwelt.

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