Wie Bürger ihr Uelzen sehen: „Du und dein (W-) Ort – Porträts grenzenlos” – eine besondere Ausstellung öffnet am 12. März

UELZEN. Uelzen zeigt zum 750. Jubiläum eine ganz persönliche Stadtimpression: Die Ausstellung „Du und Dein (W-)Ort – Porträts grenzenlos” stellt Gesichter, Namen und Statements von Menschen aus der Hansestadt in den Mittelpunkt. 21 Porträts werden im Foyer des Rathauses präsentiert. Im Großformat sind die Schwarz-Weiß-Fotos zudem von außen an der Rathausfassade zu sehen. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 12. März, um 18 Uhr, im Rathaus Uelzen eröffnet.

Khatera Sediqi und Fabian Fleske engagieren sich für ihre Stadt und haben beim Projekt „Du und dein (W-) Ort” mitgemacht

Was verbinden die Menschen mit ihrer Stadt? Was ist ihnen wichtig? Was wünschen sie sich? Was steht im Vordergrund, damit Uelzen lebenswert bleibt? Diese Fragen stellten die Autorin Ann-Kristin Jahrmann und der Fotograf Laurenz-Alexander Schettler aus Kappeln, die das Kunstprojekt entwickelten, in den Fokus. Beide waren bereits im vergangenem November in Uelzen, um die Ausstellung vorzubereiten. Jahrmann führte die 21 Interviews, bevor Schettler die Teilnehmer fotografierte. Die Porträtierten konnten zudem persönliche Dinge mitbringen.

„Diese besondere Idee haben wir gern nach Uelzen geholt, weil sie hervorragend zu unserem Festjahr passt. Uns war wichtig, einen bunten Querschnitt der Bevölkerung in Uelzen abzubilden”, erklärt Karin Feldmann, Verantwortliche der Hansestadt für das Stadtjubiläum. Dabei sind Männer und Frauen, jüngere und ältere Menschen aus unterschiedlichen Bereichen wie Ehrenamt, Sport, Soziales oder Kunst. Mitgemacht haben beispielsweise Fabian Fleske und Gordana Wobig. Beide ließen sich in ihrer Arbeitskleidung ablichten. Fleske ist in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv; Wobig arbeitet als Notfallsanitäterin beim DRK-Rettungsdienst. Die Pflegeassistentin Khatera Sediqi hatte eine Eule dabei: „Sie passt nicht nur zu Uelzen, sondern steht für mich auch für Bildung und Weisheit. Diese Aspekte sind mir wichtig.” Barbara Winter ist mit ihren 15 Jahren die jüngste Teilnehmerin und Sprecherin von Friday for Future Uelzen. „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau” gilt sicherlich auch für Yasemin Ivie, die sich ebenfalls für das Kunstprojekt ablichten ließ. Ihr Mann, der Musiker Clint Ivie, ist stadtbekannt in der Uelzener Kulturszene. „Es sind weitere tolle Persönlichkeiten dabei, die sich zu Wort gemeldet haben”, kündigt Feldmann an. Die Hansestadt hatte im letzten Jahr einen Aufruf an die Uelzener Bürger gestartet, sich an der Aktion zu beteiligen.

Die Ausstellung im Foyer ist bis zum 20. April während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

Hintergrund:
Das Kunstprojekt „Du und dein (W-) Ort – Porträts grenzenlos” ist langfristig und überregional angelegt. Ann-Kristin Jahrmann und Laurenz-Alexander Schettler waren bereits in 25 Orten in Schleswig-Holstein, Niedersachsen sowie Dänemark unterwegs, um Menschen zu porträtieren und zu erfahren, welche Beziehung sie zu ihrer Heimat haben.

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Foto: Hansestadt Uelzen

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