Erster Spatenstich: Landkreis investiert Millionen Euro in neue Sporthalle

Landkreis UELZEN. Ein ambitioniertes Bauprojekt des Landkreises Uelzen ist auf die Zielgerade eingebogen. „Nach intensiven Planungen und Vorbereitungen beginnt mit dem heutigen ersten Spatenstich nunmehr die letzte Phase zum Neubau der Sporthalle der Kooperativen Gesamtschule in Bad Bevensen“, freute sich Landrat Dr. Heiko Blume im Rahmen eines kleinen Festaktes.

Der Neubau der Dreifeldhalle mit Gymnastikhalle und Sportunterrichtraum entsteht in direkter Nachbarschaft zu der Bildungseinrichtung an der Straße „Kurze Bülten“ auf dem Gelände eines ehemaligen Marktes. Das insgesamt etwa 3.000 Quadratmeter große Gebäude wird auch über eine Zuschauertribüne verfügen, die maximal 200 Personen Platz bietet. Obwohl die neue Sporthalle damit nicht als Versammlungsstätte gilt, bietet sie dennoch zahlreichen Besucherinnen und Besuchern Gelegenheit, die Aktivitäten der Sportler zu verfolgen.

Die geplante Bauzeit beträgt rund ein Jahr. „Sollte es keine unvorhersehbaren Verzögerungen geben, könnte die neue Sporthalle den rund 1.800 Schülerinnen und Schülern der Kooperativen Gesamtschule damit schon im März 2021 für den Sportunterricht zur Verfügung stehen“, sagte Blume vor rund 30 Gästen, die an dem Festakt teilnahmen – unter ihnen sowohl Verantwortliche der Kreisverwaltung und des für die Bauausführung zuständigen Gebäudemanagements als auch Verantwortliche der Kooperativen Gesamtschule (KGS) und Mitglieder des Schulausschusses. Außerdem, so Landrat Blume weiter, dürften sich natürlich auch die heimischen Vereine schon jetzt auf die Nutzung der neuen Sporthalle freuen.

Der Landkreis Uelzen lässt sich das Bauprojekt mehrere Millionen Euro kosten. Veranschlagt ist eine Investitionssumme von rund sechs Millionen Euro. „Als Träger der weiterführenden Schulen sind wir uns der großen Verantwortung bewusst, die wir gegenüber diesen Bildungseinrichtungen haben“, erklärte Blume. Aus diesem Grunde habe sich der Landkreis bereits vor Jahren auf den Weg gemacht, um ein Sporthallensanierungskonzept zu erstellen. Ein Konzept, aus dem auch der jetzt beginnende Neubau der KGS-Sporthalle resultiere. Eine Sanierung der bestehenden Sporthalle habe sich aufgrund des schlechten Gesamtzustandes im Vergleich zu einem Hallen-Neubau als unwirtschaftlich herausgestellt.

Abschließend dankte Blume der Kreispolitik für die Freigabe der Mittel und den so ermöglichten Neubau, der letztlich jedoch alternativlos sei. Damit sei der Landkreis einmal mehr einem seiner sogenannten strategischen Ziele gerecht geworden, das da laute: „Wir bauen bedarfsgerechte Bildungsangebote zum lebenslangen Lernen aus.“ Und zu diesem Bildungsangebot zähle eben auch die Möglichkeit, Sportunterricht in einem angemessenen Rahmen durchzuführen. Den Schülerinnen und Schülern dankte der Landrat für deren Bereitschaft, die mit der Nutzung der alten Halle verbundenen Einschränkungen „ertragen“ zu haben. Einschränkungen, die schon sehr bald der Vergangenheit angehören würden.

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Fotos: Landkreis Uelzen

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