“Problemfans” warfen Flaschen auf Bundespolizisten am Uelzener Bahnhof

UELZEN. Ob das Unentschieden gegen Hannover 96 den HSV-Fans nicht gereicht hat oder ob einfach nur einmal mehr übermäßiger Alkoholkonsum zu den Ausschreitungen der bahnreisenden Fans führte, bleibt ungeklärt. Geklärt hingegen wurden von der Polizei die Personalien derjenigen Fans, die am Samstagabend im Uelzener Bahnhof Flaschen auf Bundespolizisten warfen. Ein Zug, welcher eigentlich bereits gegen 17:40 Uhr in Uelzen ankommen sollte, verzögerte sich in der Ankunft um zwei Stunden, nachdem der Zug mit 600 HSV-Anhängern (davon etwa 100 sogenannte “Problemfans”) zunächst nach ersten Fehlverhalten in Langenhagen gestoppt wurde.

Ein nachfolgender Zug mit weiteren Fans kam dann fast gleichzeitig in Uelzen an, so dass sich die Polizei mit einer großen Anzahl Fans konfrontiert sah, die alle in Uelzen umsteigen mussten, um einen Anschlusszug nach Hamburg zu nehmen. Mit starkem Kräfteansatz sowohl von Bundes- als auch von Landespolizei gelang es, die Personen im Bahnhofsbereich zu binden und Störungen in der Stadt damit zu verhindern.

Ein angrenzender Lebensmittelmarkt hatte kooperiert und das Geschäft bereits 45 Minuten vor dem regulären Ladenschluss geschlossen, so dass auch hier keine Schäden verursacht werden konnten. Die Bundespolizei sperrte den Fußgängertunnel und wurde von einigen Fans daraufhin von oben mit Flaschen beworfen. Die Täter erwarten nun Strafverfahren. Die weitere Fahrt Richtung Hamburg verlief dann ohne gemeldete Störungen.

ots

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