Ein Verkehrsunfall der etwas ungewöhnlicheren Art

UELZEN. Zu einem Verkehrsunfall der etwas ungewöhnlicheren Art wurde die Polizei am Samstag gegen 16:00 Uhr gerufen. Auf dem Parkplatz eines Discounters in Rosche war ein Autofahrer zunächst gegen einen geparkten Pkw gefahren und bei einem anschließenden Fahrmanöver vorwärts über einen Bordstein hinweg in einen Graben gerutscht. Dabei beschädigte er noch den Zaun zum angrenzenden Grundstück. Der Fahrer des zuerst angefahrenen Pkw kehrte derweil aus dem Discounter zu seinem Fahrzeug zurück und verließ den Parkplatz. Zeugen gelang es noch, das Kennzeichen abzulesen. Vermutlich hatte der Geschädigte die Beschädigung an seinem Pkw gar nicht gesehen.

Den hinzugerufenen Polizeibeamten wurde dann schnell klar, warum der rumänische Fahrer des Pkw im Graben den Unfall verursacht hat: Er war nicht nur alkoholisiert (1,2 Promille), sondern er ist überhaupt nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und kann gar nicht Autofahren. Da der Mann der deutschen Sprache nicht mächtig ist und keine Ausweispapiere bei sich führte, gestaltete sich die Sachverhaltsaufnahme schwierig, da zunächst ermittelt werden musste, um wen es sich handelt, warum sich der Mann in Deutschland aufhält und wo er seinen Wohnsitz hat. Letztlich konnte über den Arbeitgeber in Minden ermittelt werden, dass der 33-Jährige als Saisonarbeiter in Rosche stationiert ist.

ots

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