LBU fordert raschen Ausbau der Bundesstraße 4

UELZEN. Mit Hinweis auf die hohe Zahl von Unfällen und Verkehrstoten auf der B 4 fordert der Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU) die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung auf, nunmehr unverzüglich den weiteren Ausbau der B 4 nach dem 2+1-Prinzip anzugehen. Nachdem die Strecke zwischen Uelzen und Tätendorf bereits mit einer solchen abwechselnden Überholspur ausgebaut worden sei, stehe jetzt nicht nur der Abschnitt zwischen Jelmstorf und Bienenbüttel an, sondern selbstverständlich die gesamte Strecke zwischen Tätendorf und Melbeck.

LBU-Vertreter Eckehard Niemann kritisiert die zuständige Straßenbaubehörde Lüneburg, deren Leiter Dirk Möller diesen Ausbau lediglich auf die Strecke Jelmstorf-Bienenbüttel beschränken wolle, weil die bisherige Straßenbreite dort eine 2+1-Regelung durch eine einfache Neu-Markierung der Fahrbahn möglich mache. Die Straßenbaubehörde handele fahrlässig, wenn sie die anderen Abschnitte so wie bisher belassen wolle – nur weil der Ausbau in die Breite dort Geld koste.

Der LBU unterstützt deshalb auch die in der Presse zitierte „Kritik aus Politik und Polizeikreisen”, wonach die Behörde so zögerlich vorgehe, „weil man auf den Bau der A 39 setze und deshalb kein Geld mehr ausgeben wolle”.

LBU-Vertreter Niemann: „Der Bau der A 39 wird angesichts der Verzögerungen und wegen des immer schlechteren Nutzen-Kosten-Verhältnisses immer unwahrscheinlicher. Und selbst wenn die A 39 einmal realisiert werden sollte, würde die B 4 automatisch zu einer Landesstraße herabgestuft, die dann – wegen fehlender Mautpflicht – umso mehr LKW-Verkehr anlocken würde.”

Statt auf eine „Irgendwann-A 39″ zu warten und zu hoffen, so der LBU, stehe jetzt der rasche Ausbau regionaldienlicher Verkehrswege wie der B 4 an.

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