Treffpunkt Wieren: „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt“
WIEREN. Die Glocken der St. Jakobuskirche in Wieren läuteten. Über 100 Gäste machten sich auf den Weg entlang der mit Kerzen beleuchteten Hauptstraße zum „Treffpunkt Wieren“-. Der Arbeitskreis Handel, Handwerk und Gewerbe in Wieren (HHG) hatte, wie auch in den 14 Jahren zuvor, alles für das Erleuchten der Adventskerzen am großen Kranz vorbereitet. Platznachbar Lothar Schneider hatte zusätzliche Dauerdekoration angebracht.
HHG-Vorstandsmitglied Jörg Harms hatte bei der Begrüßung kaum „Advent, Advent ein Lichtlein brennt“ ausgesprochen, da leuchtete die erste Kerze weithin sichtbar auf dem von der Bürgeraktion „Wieren2030“ noch attraktiver gestalteten Park- und Marktplatz.
Besinnlich auf die Adventszeit einzustimmen war das Ziel. Dem Gesangverein Wieren gelang das unter der Leitung von Christoph Strieder mit bekannten Adventsliedern trefflich. Brigitte Besentahl, Wierener Urgestein der Gomelhilfe, sorgte mit verlesenen Briefen und Berichten von strahlengeschädigten Kindern in Weißrussland für nachdenkliche Minen. In diesem Jahr gehen die Spenden aus dem Punschverkauf an die an Leukämie erkrankten Zwillinge Vladislaw und Egor. Die Gomelhilfe baut schon seit Beginn der Aktion den beliebten Punschstand auf. Der Erlös aus dem Apfelpunschstand, den HHG-Vorstandmitglied Christiane Brandes organisiert, ist für ein Projekt im Sommerbad Wieren bestimmt. Großes Interesse gab es auch am Fotoheft „Wieren, gestern-heute“ mit über 200 Aufnahmen. Das Heft wird auch an den weiteren Adventssonnabenden angeboten.
Auch darauf sind die „Macher“ vom Arbeitskreis HHG Recht stolz. Bereits 57 unterschiedliche Redner gestalteten die Ansprachen. Die Familie Pryzibilla-Podlowski (Könau) überraschte die Besucher in diesem Jahr. Vater Michael zog den treffenden Vergleich zum Thema Ankunft in der Adventzeit und dem an den Treffpunkt Wieren angrenzenden Bahnhof. Mutter Silke war mit einem selbst geschriebenen Weihnachtsgedicht kreativ. Viel Beifall für den Gedichtvortrag der jüngsten Tochter Rieke und der ältesten Tochter Beeke, die mit einem Trompetensolo überraschte. Am kommenden Adventssonnabend (7. Dezember, 18 Uhr) zum Erleuchten der zweiten Kerze wird Samtgemeinde Bürgermeister Michael Müller sprechen und der Posaunenchor die kleine Feierstunde umrahmen.
ds
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