Willkommensfeier: Neubürger freuen sich über ihre deutsche Staatsangehörigkeit

Landkreis UELZEN. Es ist ein ganz besonderer Tag in ihrem Leben – ein Tag der Freude. Daran ließ die gebürtige Syrerin Dr. Rawan Kalach keine Zweifel aufkommen. Auf Einladung von Landrat Dr. Heiko Blume war die vierfache Mutter gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihren Kindern im Kreishaus zu Gast, um an der jährlich stattfindenden Willkommensfeier des Landkreises Uelzen teilzunehmen. Ebenso wie 17 weitere Migrantinnen und Migranten, die im Rahmen der Feierstunde oder während der vergangenen zwölf Monate im Landkreis eingebürgert wurden.

„Wir fühlen uns in Deutschland sehr wohl. Deutschland ist unsere neue Heimat und wir sind jetzt ein Teil dieser Gesellschaft“, so die gelernte Zahnärztin, die seit 2014 in Deutschland lebt und wie ihr Ehemann und ihre Kinder seit wenigen Wochen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. „Es ist sehr schön, dass hier alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind“, so Dr. Rawan Kalach in ihrer kurzen Ansprache.

Unmittelbar zuvor hatte Blume die junge Frau ans Rednerpult gebeten, um – wie schon bei den vorherigen Willkommensfeiern – direkt aus dem Kreis der Eingebürgerten einen Eindruck zu bekommen über deren Gedanken und Gefühle anlässlich der neuen Staatsangehörigkeit.

Gleich zu Beginn hatte der Landrat in seiner Begrüßung deutlich gemacht, dass die Einbürgerung so vieler Menschen nicht nur für diese selbst, sondern auch für den Landkreis ein besonderes Ereignis darstellt. Denn die Neubürgerinnen und –bürger würden sich damit nicht nur zu den Werten der Bundesrepublik, sondern auch zum Gemeinwesen in ihrem jeweiligen städtischen oder dörflichen Umfeld bekennen, sie seien „angekommen“.

Seit August 2018 seien insgesamt 49 Personen eingebürgert worden. „Fünf weitere kommen heute noch dazu“, so Dr. Blume. Diese Neubürger stammten aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt. Von Äthiopien über Afghanistan und Albanien, Algerien, Aserbaidschan, Großbritannien, Israel, Italien, Kenia, Kosovo, Kroatien, Libanon, Marokko, Polen, Russland, Serbien, Syrien, Türkei, Ukraine, Usbekistan bis hin zu Vietnam und Weißrussland.

Anschließend übergab Landrat Blume den fünf im Rahmen der Willkommensfeier Eingebürgerten deren Einbürgerungsurkunde, nachdem diese lautstark die Eidesformel für das Bekenntnis zum Grundgesetz abgegeben hatten. „Mit der Einbürgerung gehören Sie einem Volk an, das sich zur Festlegung seiner gemeinsamen Werte und seiner staatlichen Ordnung eine Verfassung – das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland – gegeben hat, die über allen Rechtsnormen steht und von allen Deutschen als unverbrüchlich anzunehmen ist“, so Blume.

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