Geplante Tank- und Rastanlage in Riestedt: Verwaltungsausschuss spricht sich weiterhin dafür aus

UELZEN. Im Uelzener Ortsteil Riestedt soll weiterhin eine Tank- und Rastanlage an der zukünftigen A 39 entstehen. Der Verwaltungsausschuss bekannte sich in seiner gestrigen Sitzung zur Realisierung der A 39, inklusive der dazugehörigen Einrichtungen wie der Tank- und Rastanlage, und bestätigte damit seinen Beschluss aus dem Jahr 2011. Die abschließende Entscheidung trifft der Rat der Hansestadt Uelzen in seiner Sitzung am 20. Mai.

Hintergrund der Diskussion war eine Petition von Riestedter Bürgern gegen die geplante Anlage. Als Hauptargumente wurden darin unter anderem der Verlust landwirtschaftlicher Flächen, die Zerstörung von Landschaft und Lebensräumen sowie Beeinträchtigung der Lebensqualität durch hohe Emissionen genannt. Dem soll mit einer sorgfältigen (Umwelt)planung und Flurbereinigungen weitestgehend entgegen gewirkt werden. Auswirkungen und Beeinträchtigungen wie Licht- und Lärmemissionen sollen durch verschiedene Maßnahmen möglichst gering gehalten werden.

Für den Standort der Tank- und Rastanlage fanden umfangreiche Untersuchungen seitens der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr statt. Diese Untersuchungen sind Teil eines komplexen mehrstufigen Planungsprozesses hinsichtlich der A 39, deren Bau für die Hansestadt Uelzen und die gesamte Region von herausragender Bedeutung ist. Die Stadtverwaltung wird sämtliche Planungen und Verfahrensschritte engmaschig begleiten. Gleichzeitig wird sie im Rahmen all ihrer Möglichkeiten Einfluss darauf nehmen, die mit der A 39 verbundenen Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger zu minimieren.

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