„Infrastruktur ist das Rückgrat eine Region“

Landkreis UELZEN. Der Landkreis Uelzen liegt zentral zwischen den Metropolen Hamburg und Hannover. Nach Ansicht der Freien Demokraten muss aus dieser Position mehr gemacht werden. Durch den geplanten Bau der A39 wird unser Landkreis von Nord nach Süd erschlossen und diese Chance sollte genutzt werden. „Ich kann die Bedenken der Bürger, die die A39 kritisch sehen nachvollziehen, halte aber die Anbindung für die Wirtschaft in unserer Region für unabdingbar.“, zeigt Hyfing Verständnis, um dann auf einige Bedenken einzugehen: „Meiner Ansicht nach wurde bei den bisherigen Planungen zu wenig Rücksicht auf die Menschen genommen – ich würde als Landrat zum Beispiel versuchen mit allen Mitteln eine Trassenführung zwischen Röbbel und Groß Hesebeck zu verhindern.“

Neben der Autobahn-Anbindung gibt es weitere enorm wichtige Infrastrukturprojekte wie der Elbeseitenkanal. Es ist gut, dass das Schiffshebewerk Scharnebeck im vordringlichen Bedarf des Verkehrswegeplans aufgenommen wurde. „Gerade mit Hinblick auf die Klimaverträglichkeit der Verkehrsmittel müssen mehr Güter auf die Binnenschifffahrt übertragen werden.“, macht der Landratskandidat seine Unterstützung für den Kanal deutlich. „Als Landrat würde ich mich dafür stark machen, dass das Hafengebiet in Uelzen ausgedehnt wird.“

In Hinblick auf die Bahn und die beschlossene alpha-e-Variante sehen die Freien Demokraten durchaus Handlungsbedarf. Vor dem Hintergrund, dass alpha-e durch im Dialogverfahren entstanden ist sollte die Bahn dies nun auch umsetzen. „Die Diskussionen um eine Gütertrasse parallel zur A7 sind für unsere Region bedrohlich!“, so der FDP-Mann. Zum einen strebt die deutsche Bahn im Rahmen des Deutschland-Taktes danach möglichst schnelle Neubautrassen für den Personenverkehr zu nutzen – wodurch unsere Region abgehängt werden würde. Zum anderen würde eine Alternativ-Trasse dazu führen, dass die bisherige Trasse keinen erweiterten Lärmschutz bekommen würde – zum Schaden aller Anwohner an der bisherigen Strecke. „Wir müssen das Ziel haben unsere gute Bahninfrastruktur auszubauen um gut aufgestellt zu sein!“, so Hyfing.

Ein weiterer zentraler Baustein unserer Verkehrsinfrastruktur ist die Vollmitgliedschaft im HVV. „Der Beitritt der Gemeinde Bienenbüttel ist ein gutes Zeichen, aber lange nicht genug!“, stellt Hyfing klar. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wenn wir mit aller Kraft für eine Vollmitgliedschaft im HVV werben, diese auch erreichen können.“, ist der FDP-Mann frohen Mutes noch mehr für den Landkreis herausholen zu können.

PR
Foto: Henrik Winkelmann

Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ist dieser in dem Beitrag nicht erwähnt, so kann dieser bei der Redaktion angefragt werden. Bildrechte werden, wenn bekannt, gesondert aufgeführt. Allgemeinbilder zur Untermalung stammen in der Regel von: Celler-Presse.de oder Pixabay.com.