Seniorenbeirat in der Hansestadt Uelzen wirbt für Notfalldose

UELZEN. Der Seniorenbeirat in der Hansestadt Uelzen setzt sich dafür ein, dass möglichst viele Menschen eine Notfalldose zu ihrer eigenen Sicherheit nutzen. Das weiße Plastikgefäß mit dem grünen Schraubdeckel ist etwas kleiner als eine 0,33-Liter-Getränkedose. Darin stecken ein beidseits bedrucktes DIN-A-4-Blatt, auf dem alle wichtigen Informationen eingetragen werden können: Persönlichen Angaben wie Name, Geburtsdatum, die Blutgruppe und Krankenkasseninformationen sowie Vorerkrankungen, mögliche Operationen, Medikamentengaben und Unverträglichkeiten. Außerdem können dort Kontaktadressen des Hausarztes, Pflegedienstes und von Angehörigen festgehalten werden – und wo eine mögliche Patientenverfügung oder der Organspendeausweis liegt. Praktischerweise soll sie im Kühlschrank stehen. Denn den gibt es in jedem Haushalt. Auf die Dose weist zudem ein Aufkleber an der Wohnungstür und am Kühlschrank hin.

„Gerade für alleinstehende ältere Menschen gibt die Rettungsdose ein Stück Sicherheit“, sagt Rita Küddelsmann, Vorsitzende des Seniorenbeirates. Geeignet sei sie aber auch für Jüngere sowie Familien. Vom Bereichsleiter des Rettungsdienstes beim DRK-Kreisverband Uelzen, Michael von Geyso, wird die Aktion unterstützt und die Rettungsdose als hilfreich eingeschätzt.

Erhältlich ist die Notfalldose bereits in folgenden Apotheken in der Hansestadt: Adler-Apotheke, Apotheke am Hambrocker Berg, easyApotheke, Herzogen-Apotheke, Widukind-Apotheke.

Wer Unterstützung beim Ausfüllen des Notfall-Infoblattes benötigt, kann sich an das Seniorenservicebüro im Rathaus wenden. Weitere Informationen: Sonja Hass, Tel. 0581- 800 6287

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Foto: Hansestadt Uelzen

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