Hundertwasser-Bahnhof Uelzen: Hansestadt setzt Arbeitsgruppe ein

UELZEN. Welche Maßnahmen sind realisierbar, um mehr Bürger, Reisende und Touristen in den Hundertwasser-Bahnhof Uelzen zu locken? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um dort eine Mobilitätszentrale einzurichten, wie von der CDU-Fraktion und der Gruppe Grüne/FDP/Linke/Piraten im Rat der Hansestadt beantragt? Welche Angebote können zusätzlich im Bahnhofsgebäude geschaffen werden? Welche Förderungen aus Landes- oder Bundesmitteln sind möglich? Dies sind nur einige von vielen Fragen, mit denen sich die Stadtverwaltung Uelzen derzeit befasst.

Die Hansestadt sieht ebenso wie der Verein Bahnhof 2000 Uelzen und der weiteren Mieter im Gebäude Handlungsbedarf, damit der Hundertwasser-Bahnhof weiterhin als attraktives Alleinstellungsmerkmal Uelzens wahrgenommen wird. Dazu steht die Stadtverwaltung im engen Kontakt mit diesen Beteiligten, als auch mit Metronom und der Deutschen Bahn (DB). Insbesondere auf die Unterstützung der DB als Eigentümerin des Bahnhofsgebäudes ist die Stadt bei einer zukünftigen Ausrichtung angewiesen.

Im Rathaus ist jetzt eine Arbeitsgruppe speziell damit beauftragt, Möglichkeiten und Vorschläge zum Hundertwasser-Bahnhof gemeinsam mit allen Akteuren auf Umsetzbarkeit zu prüfen. Dieser Prozess wird Zeit in Anspruch nehmen. „Es geht darum, ein langfristiges, werthaltiges Konzept in Abstimmung und Zusammenarbeit mit Metronom und der DB zu erarbeiten“, erklärt Bürgermeister Jürgen Markwardt. Auch die politischen Gremien der Hansestadt würden eng eingebunden.

Auf dem Prüfstand stehen beispielsweise der Umfang und die Organisation von Beratungsleistungen, die Ausweitung des Kartenverkaufs, Angebote zur umweltfreundlichen Mobilität wie ein Fahrradverleih, die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, die stärkere Verknüpfung mit touristischen und kulturellen Angeboten sowie mit Leistungen der Stadt- und Touristinformation und vieles mehr.

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Foto: Hansestadt Uelzen

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