Neue chinesische Partnerschule der BBS I: Landrat begrüßt Delegation im Kreishaus

Landkreis UELZEN. Sie besteht zwar erst seit wenigen Wochen, die neueste Partnerschaft der Berufsbildenden Schulen I mit einer Bildungseinrichtung aus Fernost beziehungsweise mit einer Berufsschule aus der chinesischen Region Meizhou, doch schon jetzt hatte Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume Gelegenheit, eine Delegation aus China im Kreishaus zu empfangen.

Die sechsköpfige Gruppe hält sich auf Einladung der BBS I zurzeit zu einem viertägigen Besuch in Deutschland auf, nachdem im September eine Delegation aus Uelzen in China zu Gast war, um dort im Beisein des Landrates der Region Meizhou die neue Berufsschulpartnerschaft feierlich aus der Taufe zu heben.

An der damaligen Reise hatten neben zwei Lehrkräften der BBS I Uelzen und deren Schulleiter Stefan Nowatschin auch zwei Auszubildende der Firma Werkhaus sowie die Mitarbeiterin eines Logistikunternehmens aus Hannover teilgenommen. Vor Ort war die Gruppe unter anderem auch zu Gast in einer internationalen Fußballschule, die in Kooperation mit Ajax Amsterdam und Chelsea London betrieben wird.

Nun also der Gegenbesuch im Kreishaus Uelzen – eine von mehreren Stippvisiten, die im Rahmen des abwechslungsreichen Aufenthaltes der Gruppe in Deutschland auf dem Programm steht. Neben der Besichtigung der neuen Partnerschule – der Berufsbildenden Schulen I mit ihren Standorten Scharnhorststraße und Wilhelm-Seedorf-Straße – standen bereits ein Besuch des Uelzener Weihnachtsmarktes, Touren nach Wolfsburg und Celle, Besuche bei mehreren Uelzener Unternehmen sowie ein Besuch der Ostfalia Hochschule auf der Tagesordnung.

Im Uelzener Kreishaus wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gruppe – der Leiter der Berufsschule Meizhou, zwei Lehrkräfte und zwei Schüler der Einrichtung sowie eine Unternehmensvertreterin – nicht nur durch Landrat Blume willkommen geheißen, sondern auch durch Anja Schön vom Schul- und Kulturamt des Landkreises Uelzen. Im Beisein des BBS I-Schulleiters Nowatschin und eins Dolmetschers unterstrich Blume die Sinnhaftigkeit von Schulpartnerschaften. „Solche Austausche sind grundsätzlich positiv zu bewerten. Sie erweitern nicht nur den Horizont der Schülerinnen und Schüler, sondern sie verändern vielleicht auch gewisse Einstellungen und Sichtweisen und leisten damit einen ganz wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung“, so Uelzens Landrat. Als kleine Aufmerksamkeit überreichte Blume seinen Gästen jeweils ein stilvolles Rundglas mit der Gravur des Uelzener Landkreis-Wappens.

Besuche bei den nunmehr insgesamt sieben Partnerschulen der Berufsbildenden Schulen I in Estland, Polen, Frankreich, Italien, Malta, Österreich und China seien nicht nur fester Bestandteil des Nachhaltigkeitskonzepts der Bildungseinrichtung, sondern vor allem auch auf Wechselseitigkeit ausgelegt, erklärte anschließend Schulleiter Nowatschin. Wie zuvor der Landrat unterstrich auch er, dass solche Besuche letztlich der gegenseitigen Verständigung dienen und dazu beitragen, den Frieden in Europa und der Welt zu erhalten. Deshalb freue er sich außerordentlich über den raschen Gegenbesuch der chinesischen Delegation.

Die wiederum dankte ihrerseits für die entgegengebrachte Gastfreundschaft und den Empfang im Kreishaus. „Wir sind von der Region und ihren Menschen sehr angetan und hoffen auf einen intensiven künftigen Austausch mit unserer neuen Uelzener Partnerschule“, so der Leiter der Berufsschule Meizhou abschließend.

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