Flaggschiff ICE 4 auf weiteren Strecken unterwegs – Hamburg–Köln mehr ICE statt IC – Richtung Ostseeküste mit ICE-T-Zügen

DEUTSCHLAND. Neue Züge, mehr Sitzplatzkapazität und häufigere Fahrten auf nachfragestarken Verbindungen – das sind die Neuerungen im Fahrplanangebot 2019 der Deutschen Bahn (DB).  Die ICE 4-Flotte wächst auf insgesamt 25 Züge. Das neue Flaggschiff der DB im Fernverkehr kommt auf weiteren Verbindungen, darunter den Schnellfahrstrecken Berlin–München und Köln–Rhein/Main, zum Einsatz.

Mit den verbesserten Angeboten im neuen Fahrplanjahr setzt die Bahn auf weiter steigende Fahrgastzahlen im Fernverkehr.
Zwischen Hamburg und Köln werden mehr ICE statt IC eingesetzt. Sie lösen sukzessive die älteren IC-Züge auf der Strecke ab.
Auf der Linie 26, der Verbindung von Karlsruhe über Marburg, Hannover und Hamburg an die Ostseeküste werden die klassischen Intercity-Züge von modernen ICE-T-Zügen abgelöst. Fahrgäste profitieren dann vor allem von deutlich verbessertem Komfort im Zug mit kostenlosem W-LAN, Ruhebereichen, und Bordbistro. Auch die Fahrradmitnahme wird ab Mitte 2019 möglich sein.

Höhere Flexpreise, unveränderte Sparpreise
Die Flexpreise steigen um durchschnittlich 1,9 Prozent. Darüber hinaus hält die DB an der tageweisen Senkung und Anhebung der Flexpreise fest. Diese auslastungsabhängige Preisgestaltung hat die DB bereits 2016 eingeführt. Ziel ist es, die Nachfrage bestmöglich zu lenken.
Die Sparpreise und die im August eingeführten Super Sparpreise bleiben stabil. Ebenfalls unverändert bleiben die Preise für Reservierungen sowie die beiden beliebtesten BahnCards – die BahnCard 25 und 50 –, die damit im fünften Jahr in Folge nicht erhöht werden.
Die Preise für Streckenzeitkarten sowie die BahnCard 100 steigen um durchschnittlich 2,9 Prozent. Bei den Streckenzeitkarten wird die Mindestvertragslaufzeit von zwölf auf drei Monate verkürzt. Der Bordpreis – also das Entgelt, das beim Fahrkartenkauf im Zug zusätzlich zu entrichten ist – steigt von 12,50 Euro auf 19 Euro.

Betrachtet über alle Angebote erhöht die DB die Fernverkehrspreise somit um durchschnittlich 0,9 Prozent und bleibt damit unterhalb der aktuellen Inflationsrate von 1,9 Prozent. Buchungsstart für den neuen Fahrplan mit allen Angeboten ist der 16. Oktober.
Wer bis zum 8. Dezember seine Reise bucht, fährt noch zu den alten Preisen.
Ab 9. Dezember sind die neuen Preise auf bahn.de, im DB Navigator, und am DB Automaten hinterlegt. Auskünfte geben dann auch die DB Reisezentren,

DB Agenturen und der telefonische Reiseservice unter 01806 99 66 33
(20 Cent pro Anruf, Mobilfunk max. 60 Cent).

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